In Palermo befindet sich der Lederwarenladen Quir, der sich allen Konventionen widersetzt. Die Besitzer Massimo und Gino sind seit 42 Jahren ein Paar, ihr kleines Geschäft ist Treffpunkt der lokalen LGBTQ+-Szene. Der Film porträtiert liebevoll das Betreiberpaar und seine farbenfrohe Klientel, die von ihren Erfahrungen in Hollywood, auf Londoner Musicalbühnen oder vor ihrer Haustür berichten und sich vor der Kamera auch mit lustvoller Selbstironie in Szene setzen.
In Cluj, der Hauptstadt Transsylvaniens, arbeitet die zur ungarischen Minderheit gehörende Orsolya als Gerichtsvollzieherin. Als sie in einem Haus, das einem Luxushotel weichen soll, eine Zwangsräumung durchführen muss, findet vor ihren Augen eine Tragödie statt. Von Schuldgefühlen gequält, sagt sie kurzerhand den lang geplanten Urlaub mit ihrer Familie ab und sucht das Gespräch mit verschiedenen Leuten. Doch weder ihr Ehemann, ihre beste Freundin, das überraschende Treffen mit einem ihrer ehemaligen Studenten, noch die Beichte bei einem orthodoxen Priester können Orsolyas moralisches Dilemma auflösen.